Wir erbringen regelmässig soziale Dienstleistungen in verschiedenen Institutionen. Am meisten profitieren Behinderte, Demenzkranke und Kinder. Unser Team wird jährlich neu überprüft und garantier deshalb für eine gute Qualität.
Möchten Sie, dass Ihre Kinder den korrekten Umgang mit fremden Hunden lernen? Dann kommen wir gerne für zwei Stunden bei Ihnen vorbei. Die Kinder lernen, in verschiedenen Situationen mit fremden Hunden richtig zu reagieren und Unsicherheiten abzubauen. Wir machen verschiedenen Übungen und auch verschiedene Spiele zusammen. Je mehr, wir vorbeikommen dürfen, umso mehr gehorcht unser Golden Retriever Ihrem Kind und umso mehr Spass wird Ihr Kind an Hunde bekommen.
Wer bin ich? Hallo, mein Name ist Ramon, ich bin ein Golden-Retriever. Das sind sehr liebe Familienhunde. Das besondere bei mir ist, dass ich eine Ausbildung als Therapiehund habe. Therapiehunde machen spezielle Sachen, die andere Hunde nicht dürfen. Dank meiner Ausbildung und meinem sanftmütigen Wesen mache ich vielen Menschen Freude und bringe ihnen bei, wie sie sich am besten im Umgang mit fremden Hunden verhalten.
Was habe ich als Therapiehund zusätzlich gelernt? spazieren neben einem Rollstuhl, Stöcken oder am Gehböckli natürlich an der Leine und in Ihrem Tempo Spielen mit Kindern und Behinderten und Tricks vorführen Bei motorische Übungen und verschiedenen wichtigen Verhaltens—Übungen für den Alltag mithelfen Angst vor fremden Hunden abbauen
Was kann ich sonst noch gut? sehr gut gehorchen an der Leine gehen ohne zu ziehen auch ohne Leine schön bei Fuss gehen Mitten in der Bewegung Sitz oder Platz machen Einige Minuten ohne Leine warten und nicht einfach weggehen Versteckte Gegenstände finden und zeigen Weggeworfene Bälle oder anderes Spielzeug wieder zurückbringen Befehle ohne gesprochene Worte ausführen (nur mit Handzeichen und Körpersprache)
Was ist mir und meinem Besitzer wichtig als Therapie-Hunde-Team? -> Gegenseitige sehr gute Beziehung zwischen mir und Besitzer -> Zutraulichkeit zu Ihnen und allen anderen Mitmenschen -> Das Spielen mit meinem Besitzer, mit Ihnen und anderen Menschen -> Gesund und gepflegt sein -> Nicht einfach Bellen -> Korrektes Verhalten von mir... ...zu anderen Hunden ...zu Fremdpersonen, die mit mir spielen, spazieren oder Übungen machen ...bei Bedrängen durch mehrere Personen ...bei Wahrnehmung von verschiedenen lauten Geräuschen ...bei ungewohnten Bewegungen und Abtasten von Menschen
Ich komme zu Ihren Kindern in den Kindergarten Die Kinder lernen von mir… …was zu tun ist, wenn sie einem fremden Hund angeleint vor dem Einkaufsladen begegnen …was zu tun ist, wenn Ihr Kind einem Hundebesitzer begegnen und sie den Hund streicheln möchten. …was zu tun ist, wenn sie mit dem Rollbrett unterwegs sind und einem Hund begegnen …was zu tun ist, wenn ein freilaufender Hund auf sie zu rennt.
Nach den praktischen Übungen bekommen Ihre Kinder ein Büchlein namens „Tapsi komm…“ mit nach Hause.
Mehr über meine psychologisch orientierte Ausbildung finden Sie unter: http://www.icptp.ch/
Pressebericht nach einem Einsatz im Kindergarten Oberbüren:
Im Kindergarten fand am Mittwoch ein Einsatz mit einem Therapiehund statt. Im Theorieteil konnten Unsicherheiten geklärt und Hemmungen mit praktischen Übungen abgebaut werden. Die anfangs schüchtern wirkenden Kinder, können nun nach dem zweistündigen Einsatz ganz selbstsicher mit Hunden umgehen.
Den Original Pressebericht sehen Sie, wenn Sie auf das Bild links klicken
„Wer hat einen Hund zuhause?“ fragt Nunzio Morena, der Leiter des Therapie-Hunde-Teams, die dreiundzwanzig Kinder in der Runde. Etwa drei Kinder heben die Hand hoch, die anderen haben also noch keine Erfahrung mit Hunden. Nunzio Morena erklärt ihnen anhand des Büchleins „Tapsi, komm.“* was zu tun ist, wenn man einem fremden Hund begegnet. Alles wird anhand von Bildern erklärt. Zum Beispiel wenn man einen fremden Hund streicheln will, muss man zuerst den Besitzer fragen ob man darf. Wenn dieser es erlaubt, darf man den Hund streicheln, sonst eben nicht. Absteigen vom Trottinet oder Rollbrett wird ebenfalls empfohlen, da die ungewohnten Geräusche den Hund irritieren könnten.
Dann geht es ans Praktische: Die Kinder werden in drei kleinere Gruppen aufgeteilt, damit das ganze für alle übersichtlicher ist. Nun wird Therapiehund Ramon vorgestellt. Jedes Kind bekommt zur Begrüssung ein Guetzli und darf es Ramon geben. Einige ganz Schüchterne wollen lieber nicht mitmachen. Das macht nichts, sie dürfen dafür zuschauen. „Also, was müsst Ihr tun, wenn Ihr einem fremden Hund begegnet, der auf Euch zu rennt?“ fragt Nunzio Morena. Einige wissen es noch von der Theorie: „Ganz ruhig da stehen, die Hände nach unten halten und den Hund nicht anschauen“. „Gut, das üben wir jetzt“.
Praktische Übungen machen Hund und Kindern Spass und bauen Unsicherheiten ab. Zum Beispiel: wie gehe ich an einem am Einkaufsladen angeleinten Hund vorbei? Genau, ruhig vorbeilaufen und nicht anschauen. Die Kinder demonstrieren das vorbildlich, indem sie den Kopf im Vorbeigehen zur Seite drehen und jeglichen Blickkontakt mit dem Hund meiden. Zwischendurch werden noch Spiele gemacht. Alle miteinander dürfen die lange Leine halten und dem Hund hinterherlaufen. Oder das Slalomlaufen neben dem Hund, ist ganz einfach, wenn Ramon so schön Fuss geht.
Besonders Spass macht das Werfen eines Spielzeuges, welches Ramon nachher wieder zurückbringt und dafür mit einem Guetzli belohnt wird. Ganz am Schluss gilt es Abschied nehmen. Jedes Kind darf Ramon am Schluss nochmals ausgiebig streicheln oder ihm – mit einem „Gib Pfötli!“ – die Hand geben. Allen hat es Spass gemacht. Mit eine fröhlichen „Tschüss Ramon!“ wird das Therapie-Hunde-Team von den Kindern verabschiedet.
Therapie-Hunde-Einsätze im Kindergarten und Schule dienen dazu, Kindern spielerisch den richtigen Umgang mit fremden Hunden zu lehren.
Ich habe Angst vor Hunde - Sie sind kein Hundebesitzer. Es spielt keine Rolle, ob Sie Angst vor Hunden haben, ob Ihnen diese gleichgültig sind oder ob Sie sie mögen. Eine Situation kennen Sie leider nur zu gut: Ein freilaufender Hund kommt auf Sie zu – und weit und breit ist kein Besitzer in Sicht. Glücklicherweise sind die meisten Hunde nicht aggressiv! Im Folgenden finden Sie einige Ratschläge, die besonders für Menschen gedacht sind, die Angst vor Hunden haben.
Hunde merken, dass ich Angst habe! Wer Angst hat, sondert Stoffe in die Luft ab, die der Hund wahrnehmen kann. Gleichzeitig haben ängstliche Leute die Tendenz, sich zu versteifen und den Hund mit den Augen zu fixieren. All dies geschieht unbewusst! Für einen Hund ist eine steife Haltung ein Zeichen von Dominanz. Das Fixieren mit den Augen ist eine Drohung. Hunde nehmen diese Botschaften wahr, und einige reagieren darauf aggressiv. Wenden Sie deshalb Ihren Blick vom Hund ab, wenn Sie Angst haben.
Ein Hund kommt auf mich zu: Wenn Sie keinen Kontakt mit einem entgegenkommenden Hund aufnehmen wollen, ignorieren Sie ihn und er wird Sie ebenfalls ignorieren. - Machen Sie ruhige Bewegungen. - Bleiben Sie still. - Wenden Sie den Blick ab. - Gehen Sie langsam weiter. Einfacher gesagt als getan? Üben Sie zuerst mit Hunden, an denen Sie schon öfter problemlos vorbeigegangen sind.
Velofahrer und Jogger: Ihre schnellen Bewegungen können beim Hund ein Verfolgungsverhalten auslösen, das der Hundehalter möglicherweise nicht unter Kontrolle hat. - Machen Sie sich früh genug beim Besitzer bemerkbar, damit dieser Zeit zum Reagieren hat und seinen Hund herbeirufen kann, solange Sie noch auf Distanz sind. - Wenn Ihnen ein Hund nachrennt, stoppen und warten Sie, bis der Besitzer ihn wieder unter Kontrolle hat.
Ich möchte einen Hund streicheln: - Fragen Sie zuerst den Besitzer um Erlaubnis! - Warten Sie seine Antwort ab. Je nach Situation könnte er auch ablehnen. - Falls er einverstanden ist, rufen Sie den Hund zuerst bei seinem Namen oder lassen Sie ihn vom Besitzer rufen. - Falls der Hund nicht kommt, lassen Sie ihn in Ruhe. - Halten Sie sich fern, wenn ein Hund alleine ist, auf seinem Hundebett liegt, frisst, schläft, ein Spielzeug hat oder wenn es sich um eine Hündin mit Jungen handelt.
Mein Kind besucht jemanden, der einen Hund hat: Wenn ein Hund anwesend ist, müssen Kind und Hund immer sorgfältig von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden. Das Büchlein «Tapsi, komm…» wurde speziell für Kinder herausgegeben. Es zeigt auf spielerische Weise, wie Kinder sich Hunden gegenüber verhalten sollen.
Was tun bei Problemen mit einem Hund? Knurren, mit dem Blick fixieren, Zähne zeigen, das Nackenfell sträuben oder sich versteifen sind beim Hund Drohungen. Ihnen kann ein Angriff folgen.
Ich fühle mich von einem Hund bedroht oder werde angegriffen: - Halten Sie an. - Wenden Sie Ihren Blick ab. - Lassen Sie die Arme hängen. - Atmen Sie tief durch. - Gehen Sie langsam weg. Falls Sie hingefallen sind, kugeln Sie sich ein, schützen Sie ihren Nacken mit den Händen und bleiben sie still.
An wen kann ich mich nach einem Unfall wenden? Benötigen Sie eine medizinische Versorgung, wird der Arzt den Vorfall melden. Die zuständige kantonale Stelle klärt danach ab, ob beim Hund oder beim Hundehalter Massnahmen nötig sind.
Verantwortungsvolle Hundehalter/Gebrauchshunde Die meisten Hundebesitzer verhalten sich rücksichtsvoll. Sie besuchen Kurse und arbeiten regelmässig mit dem Hund, damit dieser gut in unsere Gesellschaft integriert ist. Man sollte auch nicht vergessen, dass viele Hunde unserer Gesellschaft unschätzbare Dienste leisten, wie zum Beispiel Katastrophenhunde, Lawinenhunde, Flächensuchhunde, Blindenhunde, Polizeihunde, Assistenzhunde für Behinderte, oder Therapiehunde. Ein freundliches Wort zu einem rücksichtsvollen Hundehalter wird diesen in seinen Bemühungen bestärken.
Wenn Sie sich bedroht fühlen: - Wenden Sie den Blick ab. - Lassen Sie die Arme hängen. - Bleiben Sie still. Wenn ein Hund anwesend ist, müssen das Kind und der Hund immer sorgfältig von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden. Der Hund verliert das Interesse an einer Person, die still und unbeweglich ist und entfernt sich. Jede Bewegung hingegen zieht seine Aufmerksamkeit an.
In Kürze: Ignorieren Sie den Hund, der auf Sie zukommt und er wird Sie ignorieren: Wenden Sie den Blick ab und machen Sie ruhige Bewegungen.Wenn Sie sich bedroht fühlen: Wenden Sie den Blick ab, lassen Sie die Arme hängen und bleiben Sie still.
Sie haben einen Hund...
Ein Hund, der problemlos mit dem Menschen zusammenlebt, bereitet viel Freude. Andernfalls kann er auch zu einer Gefahr werden. Nehmen Sie deshalb die Verhaltensweisen ernst, mit denen der Hund Sie warnen will! Wissen Sie, durch welches Verhalten der Hund Sie warnt?Erkennen Sie Situationen, in denen das Unfallrisiko hoch ist?Entspricht die Art, wie Sie Ihren Hund halten seinen Bedürfnissen?
Die Informationen und Tipps in der Broschüre "Ich habe einen Hund..." sollen Ihnen helfen, Gefahren, die von Ihrem Hund ausgehen können, zu erkennen und zu vermeiden, damit der Hund der beste Freund des Menschen bleibt.
Sie haben keinen Hund...
Es spielt keine Rolle, ob Sie Angst vor Hunden haben, ob Ihnen diese gleichgültig sind oder ob Sie sie nicht mögen. Eine Situation kennen Sie vermutlich gut: Ein freilaufender Hund kommt auf Sie zu und weit und breit ist kein Besitzer in Sicht... Glücklicherweise sind die meisten Hunde nicht aggressiv! Dieses Wissen hilft jedoch Menschen, die Angst vor Hunden haben, meist nicht. Einige Ratschläge, was Sie z. B. in einer solchen Situation tun können, finden Sie in der Broschüre "Ich habe Angst vor Hunden".